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foto: hochschule für kirchenmusik, 2014
foto: hochschule für kirchenmusik, 2014

Chor der Hochschule für Kirchenmusik Dresden

Leitung:

Prof. Stephan Lennig (links)

20. Dezember 2016

Die Dresdner Hochschule für Kirchenmusik besteht seit 1949. Damals als Kirchenmusikschule der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens gegründet etablierte sie sich als ein hervorragendes Institut zur Ausbildung von Kantorinnen und Kantoren für die sächsische Landeskirche und darüber hinaus. Mit Martin Flämig, Christoph Albrecht, Wolfram Zöllner, Christfried Brödel und dem jetzigen Leiter Stephan Lennig, standen bzw. stehen der Einrichtung hochkarätige Rektoren vor.

Wesentlicher Punkt in der Ausbildung ist die Chorleitung, Instrumentarium dafür: der Hochschulchor. Schon immer war der Hochschulchor ein wichtiges Ensembles der Kirchenmusik in Dresden und ganz Sachsen. Die Sängerinnen und Sänger sind allesamt stimmlich geschult und der Chor verfügt über ein reiches Repertoire von der Alten Musik bis zur Moderne.


Duo Fehse & Wilfert

30. Juni 2017

Rochlitz - Kunigundenkirche

Toni Fehse und Johannes Wilfert bilden ein junges Duo in der Kategorie Trompete und Orgel. Beide Musiker sind in Leipzig aufgewachsen und haben dort ihre ersten muskalischen Erfahrungen gemacht. Toni Fehse studierte in Leipzig, Weimar und Dresden und war unter anderem an den Bühnen der Stadt Gera, an der Erfurter Oper und der Dresdner Staatsoperette als Trompeter tätig.

Johannes Wilfert begann mit sechs jahren das Klavierspiel und kam dann zur Orgel, wo unter anderem Matthias Eisenberg einer seiner Lehrer war. Zur Zeit studiert er Kirchenmusik und Orgel an der Universität der Künste in Berlin. Konzerte führten ihn unter anderem an so bedeutende Orte wie dem Berliner Dom und das leipziger Gewandhaus. Für ein Improvisationskonzert über Wagner-Themen erhielt Jonas Wilfert ein Bayreuth-Stipendium der Richard Wagner- Stipendienstiftung.               

2014-2016 war er hauptamtlicher Kirchenmusiker der kath. Kirchgemeinde St. Georg Berlin. Seit Februar 2016 ist er Organist an der historischen Hill&Son-Orgel (1895) in St. Afra Berlin. 


foto: ciders and suspenders, 2014
foto: ciders and suspenders, 2014

Ciders and Suspenders v.l.

Christoph Gaertner - Gitarre

Jakob Petzl - Kontrabass

Angela Hodgson - Violine

Michael Fürstberger - Gesang

Ferenc Mehl - Schlagzeug

17. Juni 2016 / 24. Juni 2015 /

10. Oktober 2014

 

Geballte Energie, höchste Ausdruckskraft sowie eine faszinierende Symbiose aus verschiedenen Stilistiken.  Die fünf jungen Musiker widmen sich vor allem der Musik der 20er und 30er Jahre und nehmen dabei keine Rücksicht auf Klischees oder Herkunft der Stücke.

 Ob Jazzstandards aus dem swingenden Amerika, kanadische Volkslieder oder seltene Stücke aus dem Berlin der "Goldenen Zwanziger" - die Band schlägt hier Brücken über die Kontinente und zeigt auf, wie sich die Stimmung und Gefühlswelt der Musik dieser Zeit ähneln.

Im Mittelpunkt steht hier besonders das Zusammenspiel von Geige (Angela Hodgson) und Gesang (Michael Fürstberger), die von Gitarre (Christoph Gaertner), Kontrabass (Jakob Petzl) und Schlagzeug (Ferenc Mehl) stilgerecht begleitet werden. Alles in allem eine gelungene Mischung, die Sie in eine andere, besondere Zeit entführt.


foto: wolfgang dix, 2017
foto: wolfgang dix, 2017

dix stand by

Vincent Bababoutilabo - fl  Volker Heuken vibes,

Wolfram Dix - dr,perc,ld /

Jakob Petzl - kb

26. März 2017

 


foto: katrin bemann, 2016
foto: katrin bemann, 2016

kammerchor tilia, dresden

14. Januar 2017

Anlässlich eines Konzertes zur „Nacht der Kirchen“  2005 in der Auferstehungskirche Dresden-Plauen fanden sich elf Sängerinnen und Sänger zusammen, die vor allem eines eint: die Freude am A-cappella-Gesang in kleiner Besetzung auf der Grundlage ihrer langjährigen Erfahrungen als Choristen und Gesangssolisten beim Dresdner Kammerchor, dem Sächsischen Vocalensemble oder den Hallenser Madrigalisten. Das vielseitige Repertoire des Tilia Ensemble Dresden reicht von den kunstvollen Renaissance-Madrigalen deutscher, englischer oder italienischer Meister und den Motetten des Dresdner Hofkapellmeisters Heinrich Schütz über romantische und zeitgenössische Vokalwerke bis hin zum schlichten vierstimmigen „Lindenbaum“-Satz.

Das Tilia Ensemble Dresden war unter anderem beim Dresdner Elbhangfest, bei den Tschechisch-Deutschen Kulturtagen, bei den Vespermusiken in Schloss Moritzburg und in der Reihe „Konzerte in der Schlosskapelle“ zu Gast. Regelmäßig sind die Sängerinnen und Sänger bei Kirchenkonzerten in Dresden und Umgebung zu erleben.


foto: privat
foto: privat

Markus Leidenberger

Markus Leidenberger stammt aus Baden-Würtemberg. Er studierte Kirchenmusik und arbeitete als Kirchenmusiker in Stuttgart. Nach der Wende übernahm er die Kirchenmusikerstelle an der Martin-Luther-Kirche in Dresden-Neustadt. Dort führte er neben der Gemeindearbeit die bedeutende Konzert-tradition der Hauptkirche der Dresdner Neustadt in vielen Aufführungen wesentlicher kirchenmusikalischer Werke fort. Ebenso verantwortete er die Generalsanierung der großen Jehmlich-Orgel. Als Organist kümmert er sich insbesondere in Konzerten um Orgeln, die zu unrecht im Schatten der berühmten sächsischen Großmeister Silbermann, Ladegast etc. stehen. Seit seiner Berufung zum Landeskirchenmusikdirektor 2004, ist er verantwortlich für die Erhaltung und Förderung der Kirchenmusik in der evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsens. 


foto: privat
foto: privat

Peter Kleinert

Peter Kleinert, geb. 1959 im damaligen Karl-Marx-Stadt, Studium an der Kirchenmusikschule und an der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden, Orgelstudien  u.a. bei Christoph Schwarzenberg, Ullrich Böhme, Ton Koopmann, Dietrich Wagler.

Seit 1984 Kantor und Organist der Stadtkirche (seit 1999 darüber hinaus des Kirchspiels) Frauenstein, initiierte und leitet seither die Frauensteiner Kirchenkonzerte mit regelmäßigen Oratorienaufführungen, Chor- und Kammer-Musiken sowie Orgelkonzerten. 2007/08 begleitete er die Restaurierung der bedeutenden Richard-Kreutzbach-Orgel von 1873. Rundfunk- und CD-Einspielungen sowie auswärtige Konzerttätigkeit (u.a. in Rumänien, Tschechien, Ungarn, der Ukraine, Frankreich, Holland, der Schweiz).

 


foto: jaime leme, 2011
foto: jaime leme, 2011

Sara Mengs, Sopran

19. März 2017

Sara Mengs wurde 1988 in Gera geboren und sammelte erste Bühnenerfahrung durch ihren Vater Wilfried Mengs, der als freiberuflicher Liedermacher deutschlandweit konzertiert. Bereits während ihres Gesangsstudiums bei Monika Meier-Schmid war sie in zahlreichen Partien zu erleben und debütierte schließlich 2012 erfolgreich mit der Rolle der Zerlina bei den Bad Hersfelder Opernfestspielen. Die mit dem Förderpreis der „Lotte-Lehmann-Woche“ ausgezeichnete Sopranistin konzertiert mittlerweile in ganz Deutschland. Höhepunkte jüngerer Vergangenheit waren dabei die Aufführung des Weihnachtsoratoriums von J.S. Bach in Frankfurt am Main mit der Virtuosi Brunensis, sowie die Solopartie in Joseph Haydns „Die Schöpfung“ mit der Philharmonie Danzig. Die Mitwirkung bei den Hallenser Händelfestspielen, sowie dem Bachfest Leipzig unterstreicht ihre Konzerttätigkeit in der mitteldeutschen Musiklandschaft. Zu ihrem Repertoire zählen die wichtigsten Partien ihres Fachs aus Barock, der Romantik über die Klassik bis hin zur Moderne. In Meisterkursen bei  Merlyn Quaife, Viviann Hanner und Bruce Allen Earnest erweiterte sie ihre Fähigkeiten im Belcanto und Liedgestaltung. 

 

 


foto: Susann Jenichen
foto: Susann Jenichen

Jakob Petzl, Kontrabass

26. Mai 2017

Rochlitz, Kunigundenkirche

Als Sohn eines Kantors war Jakobs Kindheit geprägt durch Kirchen-, Kammer- und Chormusik. Früh erhielt er Cellounterricht. Als Jugendlicher beschäftigte er sich zunächst am E-Bass, später auch am Kontrabass mit dem Improvisieren. Während seines Bioinformatikstudiums sammelte er als gefragter Musiker in der Leipziger Jazzszene, sowie im Landesjugendjazzorchester Sachsen verschiedene Erfahrungen. Seit 2010 studiert Jakob Petzl Jazzkontrabass bei Prof. Pepe Berns an der HMT Leipzig. Die früh entwickelte Bindung zur klassischen Musik begleitet ihn in seinem Studium. Seit 2014 studiert er im Masterstudiengang klassischen Kontrabass bei Prof. Frithjof Grabner. Gerade ist er Mitglied in diversen Jazzformationen, spielte als Aushilfe im Münchner Kammerorchester und fest im Johann-Strauß Orchester Leipzig.


foto: privat
foto: privat

Lucas Pohle, Orgel

5. Mai 2017

Rochlitz - Petrikirche

geboren 1986 , 2004-08 Kirchenmusikstudium B an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden (Orgel: Martin Strohhäcker); Abschluss „mit Auszeichnung“  2008-10 Masterstudium Kirchenmusik an der Universität der Künste Berlin (Orgel: Paolo Crivellar, Improvisation: Wolfgang Seifen)

2010-12 Konzertexamen Orgelliteraturspiel an der UdK bei Leo van Doeselaar , 2010-13 Konzertexamen Orgelimprovisation an der UdK bei Wolfgang Seifen, seit 2010 Kantor in Crostau, Leitung der Konzertreihe an der Silbermann-Orgel


vlnr: Bernhard Knobloch, Daniel Kaiser, Frank Klüger / foto: frank klüger
vlnr: Bernhard Knobloch, Daniel Kaiser, Frank Klüger / foto: frank klüger

Sächsische Bassetthorntrio, Zwickau

2. Juni 2017 - Rochlitz / Kunigundenkirche

Frank Klüger, Leiter und Gründer des Ensembles, Daniel Kaiser - beide Lehrer am Robert Schumann Konservatorium in Zwickau und Bernhard Knobloch, Soloklarinettist am Philharmonischen Orchester Zwickau-Plauen, sind drei excellente Musiker, die sich um das Bassetthorn seit Jahren mit vielen Konzerten vor allem im mitteldeutschen Raum, aber auch im Ausland verdient machen.

 


foto: steffen walther, privat
foto: steffen walther, privat

Steffen Walther, Chemnitz
28. Oktober 2016

Rochlitz - Petrikirche

Steffen Walther wurde 1963 geboren. Bei Domorganist Günter Metz in Zwickau erhielt er seinen ersten Orgelunterricht. Von1979 bis 1986 Kirchenmusikstudium in Dresden und Halle (Orgel bei Karl Frotscher und Johannes Schäfer, Improvisation bei Hans-Günther Wauer, Cembalo bei Maria Bräutigam und Dirigieren bei Georg Christoph Biller). 1986 A-Examen, 1985 und 1986 jeweils 1.Preise bei Improvisationswettbe-werben in Weimar und Halle. Interpretationskurse bei Ewald Kooiman, Harald Vogel und Klaus Martin Ziegler ergänzen seine Orgelstudien. Seit 1986 ist Steffen Walther Kantor und Organist an der Kreuzkirche Chemnitz. Er nimmt eine umfang-reiche Konzerttätigkeit im In- und Ausland (Frankreich, Schweiz, Nieder-lande, Finnland, Norwegen und Belgien) sowie CD-, Rundfunk- und Fernseh-produktionen wahr. Seit 1991 ist er Dozent für künstlerisches und liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden. Er gibt seine Erfahrungen in Seminaren und Kursen weiter. 2013/ 2014 Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Orgelimprovisation, besonders die Begegnung mit anderen künstlerischen Ausdrucksformen wie Tanz, Malerei, Literatur oder Stummfilm.


foto: privat
foto: privat

Olga Yefremowa, Orgel

10. Juni 2016 - Rochlitz, Kunigundenkirche

25. Juni 2010 - Rochlitz - Petrikirche

Olga Yefremova,  geboren in Odessa, studierte vier Jahre Klavier und Musiktheorie in ihrer Heimatstadt. Daran schloss sich ein sechsjähriges Studium an der dortigen Musikhochschule in den Fächern Klavier und Orgel an. In Anschluss daran absolvierte sie einen künstlerischen Aufbaustudiengang in Sankt Petersburg. Es folgten Auslandsstudien bei Mikko Korhonen in Finnland und bei Ludger Lohmann in Stuttgart. Durch die Teilnahme an Meisterkursen bei Lionel Rogg, David Titterington, Leo Kremer, Jon Laukvik, Michael Radulesky und Nicolas Danby erweiterte Olga Iefremova ihr stilistisches Repertoire. Zurzeit ist sie als Orgel- und Klavierdozentin am Musik Akademie in Odessa tätig. Außerdem konzertiert sie regelmässig in Russland, England, Polen und Deutschland.


Foto: Bertram Kober
Foto: Bertram Kober

Gabriele Wadewitz war schon mehrfach in Rochlitz an der Orgel der Kunigundenkirche zu Gast. Ihre reiche musikalische Erfahrung insbesondere für´s romantische Fach macht ihre Konzerte, egal ob als Solistin oder im Duo zu unverwechselbaren Erlebnissen.

Gerühmt wird neben ihrer technischen Überlegenheit ihr untrüglicher Klangsinn für die romantische Orgelmusik.

Aus Mecklenburg stammend, hat sie in den 70iger Jahren in Greifswald und Weimar studiert und ihre künstlerische Laufbahn mit einer Preisträgerschaft beim 1. Internationalen Franz-Liszt-Wettbewerb begonnen. Von ihrer Wahlheimat Leipzig aus hat sie eine reiche Konzerttätigkeit im In- und Ausland entfaltet.